Wie wirkt Akupunktur  ?

 

Auf jedes Lebewesen wirken im Laufe seines Lebens verschiedene störende Einflüsse ein, die

z. T.  zu körperlichen Erkrankungen, aber auch zu psychischen Störungen führen können.

 

Auch wenn die sichtbaren Erkrankungen scheinbar ausgeheilt sind, bleiben oft „Reste“ zurück. Sammeln sich hiervon genügend an, so kann das Pferd auf schädigende Einflüsse nicht mehr entsprechend reagieren, und es können schwere chronische Erkrankungen entstehen.

 

Die unten stehende Pyramide soll ein Modell darstellen für ein Pferd mit einem chronischen Krankheitsproblem:

 

Das Modell einer Pyramide - Heilung in mehreren Stufen:  

Ein Beispiel: Der Reiter bemerkt als sichtbares Problem Rückenschmerzen und lässt sein Pferd akupunktieren (Einpunktmethode). Daraufhin lässt es sich bereits etwas besser reiten.

Nun fängt es aber an zu husten. Dieses scheinbar neue Symptom ist häufig ein altes, nämlich ein Symptom in der nächsten Schicht, die zum Vorschein kommt. Oft kann sich der Besitzer dann auch an eine Hustenphase vor längerer Zeit erinnern.

Nach erneuter Akupunktur verschwindet der Husten, jedoch zeigt das Pferd plötzlich eine Lahmheit, die nach einem Tag von alleine wieder verschwindet.  Der Besitzer erinnert sich an eine Lahmheit des gleichen Beines vor mehreren Jahren. Durch die erneute Akupunktur ist ein weiteres Teil der Pyramide in die rechte Form gerückt worden.

Nach der letzten Behandlung zeigt sich das Pferd in optimalem Zustand.

 

Das Pyramidenschema zeigt, was im Extremfall passieren kann !

 

Viele Pferde verbessern sich nach jeder Akupunkturbehandlung und erreichen ihr Optimum, ohne dieses auffällige (aber meist kurzzeitige ) Wiederauftreten alter Probleme.

Manche Pferde zeigen über mehrere Behandlungen hinweg das gleiche Symptom, weil  es in einer "tieferen Schicht" verankert zu sein scheint, die erst erreicht werden muss. In den meisten Fällen ist es aber so, dass sich bereits nach der ersten oder zweiten Behandlung eine für den Besitzer deutlich sichtbare Verbesserung ergibt. Die meisten aktuellen Probleme lassen sich innerhalb der ersten 4 Behandlungen lösen.

 

In der Regel wird behandelt bis der Besitzer mit dem Zustand seines Pferdes zufrieden ist. Ebenso möglich ist das Behandeln bis zum „Optimum“, das heißt bis das Pferd bei der Untersuchung keine druckschmerzhaften Punkte mehr zeigt.

 

Da kein Pferd aus 5 Bauklötzen besteht, kann niemand vorhersagen, wie viele Behandlungen bei welchem Pferd dafür nötig wären.

Lesen Sie bitte weiter - Der optimale Zustand